Hobbys

Wenn ich mal so überlege, Hobbys habe ich eigentlich reichlich. Da die, die ich aktiv ausübe, jedoch alle einiges an Zeit in Anspruch nehmen, sind ein paar andere auf der Strecke geblieben, und solange der Tag nur 24 Stunden hat, wird sich daran wohl auch nicht viel ändern ;-). Meine Familie gibt mir auch ab und zu den Tip, doch etwas kürzer zu treten, schliesslich war doch da mal was…

Natürlich war das nicht von Anfang an so, an einiges musste ich mich langsam rantasten. Und das nicht nur körperlich, sondern auch vom Kopf her. Aus Berichten von anderen Betroffenen weiß ich, dass es wohl nicht alle so „gut“ haben wie ich, habe dabei aber gesehen, dass viel auch im Kopf passiert. An zwei Beispielen möchte ich das deutlich machen. Zum einen das Angeln und zum Anderen das Fahren mit dem Motorrad.

Angeln macht man nicht mal eben auf die Schnelle. Wenn man Spaß und Entspannung haben will, dauert so ein Angelausflug eben doch ein bisschen länger und oft ist man auch allein unterwegs. Deswegen achte ich darauf, dass ich immer genug Strom und ein Handy dabei habe. Dabei bin ich mir natürlich bewusst, dass im Notfall einiges, vielleicht sogar zuviel, an Zeit verstreicht. Aber das ist eben so, das akzeptiere ich.

…und am Kanal
Angeln am Kiesteich…

Angefangen habe ich wieder an den Gewässern hier in Hildesheim. Der Sportfischerverein Hildesheim, bei dem ich Mitglied bin, verwaltet eine ganze Reihe schöner Gewässer. Ich muss eben nur zusehen leicht zu erreichende Stellen zu nutzen, denn mit viel Gepäck und eventuell noch Matsch und Schlamm, sind mir dann doch wandertechnisch Grenzen gesetzt. Sehr bald bin ich dann auch etwas weiter weg gefahren, zum Forellen angeln, die gibts hier in Hildesheim nämlich nicht, jedenfalls nicht so ohne weiteres. Die Ausbeute am Forellenteich ist dagegen einfacher und größer, jedenfalls meistens, denn auch hier habe ich schon Tage erwischt, an denen ging gar nichts. Naja, und der letzte Schritt war eben Hochseefischen vom Fischkutter auf der Ostsee, wie man auf dem Bild sehen kann.  Zur Belohnung gabs dann auch einige prächtige Dorsche,sehr, sehr lecker. Die Beule auf meiner Brust unter der Wetterjacke ist übrigens das Steuergerät und die beiden Akkus befinden sich ungefähr in Höhe der rechten und linken Tasche.

Mein Räucherofen

Gerne bringe ich auch immer wieder mal meinen Räucherofen in Gang. Forellen gehen eigentlich immer, Heringe werden zum Bückling und Makrelen, die ich mir leider oft als TK-Ware kaufen muss, verwandeln sich innerhalb kurzer Zeit in herrliche schmackhafte Räuchermakrelen. Aber auch ganz „normale“ Fische, also so genannte Weißfische wie Plötzen, Brassen oder Ukelei, lassen sich auf diesem Weg hervorragend verarbeiten und werden so zu kleinen Leckerbissen. Wenn ich genug gefangen habe, werden auch einige gebraten und sauer eingelegt. Auch ausgesprochen lecker!

… zurück nach einem „Ausritt“ …

…So, damit soll es denn auch erst mal genug sein vom Angeln. Da gibt es ja noch mehr. Motorrad zum Beispiel. Dass ich gerne damit unterwegs bin, habe ich ja schon am Anfang erwähnt. Seit kurzem existiert für mich die Möglichkeit meinen alten „grauen Lappen“ durch eine Prüfungsfahrt auf Motorräder mit mehr als 125 ccm aufzuwerten. Diese Gelegenheit habe ich dann genutzt, und erst die Prüfung abgelegt, dann ein neues Mopped gesucht und gefunden. Schon bei der Probefahrt war für mich klar: Wir gehören zusammen! Seitdem sind nun schon einige tausend Kilometer auf meiner Yamaha Virago zusammen gekommen. In diesem Zusammenhang werde ich immer wieder gefragt, wie ich das denn mit meinem Equipment regele. Da ich von Anfang an eine Weste für die Akkus trage, an der ich auch das Steuergerät befestigt habe, (ein Bild aus der  „Mucki-Bude“  zeigt das), ist es kein großes Problem eine Kombi anzuziehen. Das Einzige, was jetzt wirklich wichtig ist, immer auf frisch geladene Akkus und einen vollen Ersatzpack zu achten, wobei eine sichere Betriebsdauer für ein Paar (die Akkus sind parallel verbunden) von mir mit zehn Stunden angesetzt wird. Zwar habe ich bisher bei meinen Touren die zehn Stunden noch nicht überschritten, aber ein Ziel habe ich noch, ich möchte eine Tour nach Hamburg machen, das sind von mir zu Hause rund 200 km und zurück wird es nicht weniger ;-). Dann reichen die zehn Stunden nicht aus, schließlich will und kann ich nicht die ganze Zeit auf dem Mopped sitzen. An erster Stelle steht ein Gang über den Fischmarkt. Ich gebe offen zu, ich bin ein wenig stolz darauf, wie gut ich mit der Maschine zurecht komme, und das alles nur dank der kleinen „Pumpe“, die in meinem Brustkorb werkelt.

Hier im nächsten Bild bin ich gerade in Bodenwerder auf einer kleinen Spritztour. Mit viel gutem Willen kann man in der Mitte des Bildes die Weser erkennen. Nebenbei, hier auf der Weser bin ich auch einige Male mit meinem Boot und viel Spaß lang gerauscht.

In Bodenwerder

Ein weiterer kleiner Trip mit dem Motorrad ging dann zur Porta Westfalica. Leider fehlen mir da die Bilder. Dafür sind die Ladezeiten für die Seite etwas kürzer, also wenigstens das. Auch eine Tour quer durch den Harz inclusive Torfhaus, natürlich nicht nur zum gucken, sondern auch wegen der Strecke, ist ohne Bilder.

Ein drittes Hobby das ich mit einigem Zeitaufwand pflege, ist die Computerei. Da will ich hier aber nicht viel zu schreiben, das ist nämlich so umfangreich und vielleicht auch nicht unbedingt für jeden von Interesse, so dass ich dem eine ganze Seite extra gewidmet habe. Das ist alles auf der Seite Computerkram zu finden.

Nachtrag Februar 2019:

Die angenehm milden Tage jetzt im Februar, da war ich glücklicherweise noch gesund, habe ich natürlich gleich für eine Motorradtour genutzt. Dabei bin ich diesmal quer durch die Südheide gefahren. Interessanterweise wird es in den Wäldern schon weiß, d.h. die ersten Blümchen sonnen sich schon. Zu einer weiteren Tour bin ich dann wegen einer Grippe nicht mehr gekommen (siehe Aktuelles).

Ausserdem hat es aber auch noch gereicht, an den Forellensee zum Angeln zu gehen. Gefangen habe ich zwar leider nichts, die Fische waren sehr zickig, aber ich hatte trotzdem Spaß. Wird doch Zeit, dass endlich der „richtige“ Frühling kommt, ich will wieder raus! Ich habe mir deshalb fest vorgenommen, dieses Jahr (2019) zum Heringsangeln zu gehen und ich habe mir hoffentlich die richtige Stelle rausgesucht. An den allseits bekannten Stellen wie Strelasund, Rügen, die Schlei, der Nordostseekanal oder einigen bekannten Häfen ist der Spaßfaktor wegen Andrangs nicht allzu hoch. Wenn alles zufriedenstellend geklappt hat, werde ich berichten.

Na, soweit erst mal das Neueste. Bald gibts noch mehr.